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Das Thüringer Modell

In Beratung
43 Mitzeichnungen
  • Familien
  • Gesamtthüringen
  • eingereicht von Lars Burckhardt
    aus 99734 Nordhausen
  • veröffentlicht am 29.09.2025

Welches Ziel hat die Petition?

Trotz bestehender gesetzlicher und familienrechtlicher Regelungen erleben viele Väter im Alltag erhebliche Benachteiligungen im Umgang mit ihren eigenen Kindern. Ziel dieser Petition ist es, auf diese strukturellen Ungleichgewichte aufmerksam zu machen und konkrete Verbesserungen für die Kinder zu fordern. Kinder aus Trennungsfamilien sollen nicht länger um ihre Grundrechte gebracht werden, insbesondere das Recht auf den Kontakt zu beiden Elternteilen. Es darf nicht sein, dass sie durch ideologische oder strukturelle Benachteiligungen, behördliche Fehlentscheidungen oder einseitige gerichtliche Entscheidungen entwurzelt werden oder den Kontakt zu einem Elternteil verlieren.


Welche Behörde hat die Entscheidung getroffen?

Noch immer entscheiden viele Familiengerichte, Jugendämter und Verfahrensbeistände einseitig zugunsten eines Elternteils. In der Praxis meist der Mutter. Diese strukturelle Bevorzugung widerspricht dem gesetzlichen Leitbild der Gleichberechtigung beider Elternteile und dem Kindeswohl, das stabile Beziehungen zu beiden Eltern voraussetzt.

Wie wird die Petition begründet?

Meine Petition setzt sich daher für eine faire und konsequente Umsetzung des Umgangsrechts, eine bessere Berücksichtigung väterlicher Interessen in familiengerichtlichen Verfahren und eine gleichwertige, respektive gleichberechtigte Elternrolle in allen Lebensbereichen ein. Ziel ist die Herstellung eine stabilen Beziehung zu beiden Elternteilen, unabhängig von Trennung, Konflikten oder Rollenbildern.

Richtet sich die Petition auf die Änderung eines Gesetzes? Wie und warum soll das Gesetz geändert werden?

Diese Petition richtet sich daher ausdrücklich an Jugendämter, Familiengerichte, Sachverständige, Gutachter, Verfahrensbeistände sowie alle weiteren zuständigen Behörden und Institutionen – ebenso wie an die gesetzgebenden Organe.

Gefordert wird eine gerechte, kindeswohlorientierte Praxis, die beide Elternteile gleichermaßen berücksichtigt und den Kontakt zu beiden dauerhaft und unbelastet sichert. Dieses sollte unabhängig von Geschlecht, Rollenbildern oder Konflikten der Eltern die Regel sein! Nur so können Kinder auch nach einer Trennung in stabilen Beziehungen und unter unbelasteten bedingungen gesund aufwachsen.

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