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Bäder in Not! - Forderungen an die Landesregierung zur Erhaltung der Thüringer Hallenbäder

Bäder in Not - Signet
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  • Gesundheit & Soziales, Kommunales, Sport
  • Keine Region
  • eingereicht von Matthias Strejc
    aus 99518 Bad Sulza
  • veröffentlicht am 19.01.2026
  • noch 42 Tage mitzeichenbar

Welches Ziel hat die Petition?

Die Thüringer Hallenbäder zählen zu den wichtigsten Einrichtungen der Daseinsvorsorge. Sie bedienen als Orte der Begegnungen alle Altersgruppen. In ihnen lernen jährlich 40.000 Kinder das Schwimmen. Sie sind unerlässlich für Selbsthilfegruppen und Reha-Kurse, bedeutend für den Vereinssport und zählen pro Jahr fast fünf Millionen Besucher. Sie sind wichtig für die Wirtschaftsförderung und die Wohnqualität ganzer Regionen.

 UNSERE FORDERUNGEN AN DIE LANDESREGIERUNG:

1.     Die Einhaltung des Koalitionsvertrages, der die Unterstützung der kommunalen Thüringer Hallenbäder zugesichert hat.

2.     Die Einstellung von jeweils 30 Mio. Euro in den Doppelhaushalt 2026/2027.

3.     Sofortige Gespräche mit Vertretern der Koalitionsfraktionen, um einen abschließenden Vorschlag zum kurzfristigen Erhalt der Thüringer Hallenbäder zu erörtern.

4.     Klare Zuständigkeiten und Ansprechpartner: es braucht einen Bäderbeauftragten der Thüringer Landesregierung auf Staatssekretärsebene, der für die Themen Bäderfinanzierung und Bäderkonzeption zuständig ist.

5.     Die Fertigstellung der Thüringer Bäderkonzeption 2040 als Grundlage einer zukunftsfesten Bäderlandschaft bis Ende des Jahres 2026.

Welche Entscheidung wird beanstandet?

Die Initiative "Bäder in Not" beanstandet, dass seitens der Thüringer Landesregierung keine ausreichenden Maßnahmen getroffen werden, um die Thüringer Hallenbäder zu erhalten (siehe Forderung 1-5 oben)

Wie wird die Petition begründet?

Die mehr als 30 Thüringer Hallenbäder aus der Initiative "Bäder in Not" betonen, dass sie keine Verlustbringer sind. In den letzten Jahren haben die Badträger im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten Anstrengungen unternommen, ihre Einrichtungen zu sanieren und Betriebskosten zu senken. Bäder sind jedoch immer Zuschusseinrichtungen und können keine Gewinne erwirtschaften. Als Einrichtungen der Daseinsvorsorge ist das auch nicht ihre Aufgabe. Sie sollen vor allen Dingen einer breiten gesellschaftlichen Schicht das Schwimmenlernen und körperliche Gesunderhaltung ermöglichen. Die Koalition setzt mit der möglichen Schließung diese Ziele, die auch ihre sind, leichtfertig aufs Spiel, obwohl in den letzten zwei Jahren hinreichend Lösungsvorschläge des Arbeitskreises Thüringer Bäder und der Badbetreiber zur Stabilisierung der Betriebskosten unterbreitet wurden.

Die Koalition aus CDU, BSW und SPD hat sich im Koalitionsvertrag zum Erhalt der bestehenden Hallenbäder bekannt und bis zur Reform des Kommunalen Finanzausgleichs weitere Unterstützung zugesagt. Dieses Versprechen droht die Brombeer-Koalition zu brechen. 


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