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Erhalt der Neigetechnik (Baureihe 612) auf der Strecke Würzburg Erfurt

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  • Mobilität
  • Südthüringen
  • eingereicht von Maxi Manger
    aus 97616 Bad Neustadt
  • veröffentlicht am 12.06.2026
  • noch 42 Tage mitzeichenbar

Welches Ziel hat die Petition?

Das Ziel dieser Petition ist die langfristige Sicherung einer leistungsfähigen und konkurrenzfähigen Schienenverbindung zwischen Würzburg und Erfurt (RE 7). Wir fordern den Erhalt des technologischen Standards der aktiven Neigetechnik oder eine gleichwertige infrastrukturelle Lösung, um die attraktiven Fahrzeiten auf dieser Kernroute dauerhaft zu gewährleisten. Ziel ist es, die drohende Verlangsamung der Strecke abzuwenden, die Stabilität der Anschlüsse in den Knotenpunkten Erfurt und Würzburg zu sichern und einen Rückfall hinter die Mobilitätsstandards der letzten Jahrzehnte zu verhindern. Damit soll sichergestellt werden, dass die Bahn auch in Zukunft eine echte Zeitersparnis gegenüber dem Pkw bietet und die Regionen Main-Rhön sowie Südthüringen nicht vom modernen Verkehrsnetz abgehängt werden.

Welche Entscheidung wird beanstandet?

Beanstandet wird die Entscheidung der zuständigen Verkehrsplaner und Ministerien, die aktive Neigetechnik auf der Strecke Würzburg–Erfurt (RE 7) ab 2028 einzustellen.

Welche Behörde hat die Entscheidung getroffen?

Thüringer Ministerium für digitales und Infrastruktur und Bayerische Staatsministerium für Wohnbau und Verkehr

Wie wird die Petition begründet?

Die geplante Aufgabe der Neigetechnik auf der Strecke Würzburg–Erfurt ist ein massiver verkehrspolitischer Rückschritt. Durch den Wegfall dieser Technologie verlängern sich die Fahrzeiten auf der kurvenreichen Trasse erheblich, was für Pendler einen täglichen Zeitverlust von bis zu 30 Minuten bedeutet. Damit verliert die Schiene ihren mühsam erarbeiteten Zeitvorteil gegenüber der Autobahn 71 und wird für Reisende faktisch unattraktiv. Es ist nicht vermittelbar, dass erst vor kurzem modernisierte Züge durch langsamere Modelle ersetzt werden, während gleichzeitig die Mobilitätswende beschworen wird. Wer die Fahrzeiten künstlich verlängert und Anschlüsse in den Knotenpunkten Erfurt und Würzburg gefährdet, treibt die Menschen zurück auf die Straße und hängt ganze Regionen infrastrukturell ab.

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