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Schrittweise Einführung von Gummigeschossen bei der Polizei Thüringen

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  • Öffentliche Sicherheit, Justiz
  • Gesamtthüringen
  • eingereicht von George Friedrich
    aus 66663 Merzig
  • veröffentlicht am 24.11.2025
  • noch 41 Tage mitzeichenbar

Welches Ziel hat die Petition?

Mit der Petition wird die schrittweise Einführung von Gummigeschossen bei der Polizei Thüringen gefordert, so dass die Verwendung von scharfer Munition schrittweise abgebaut werden kann.

Zudem wird gleichzeitig eine vorherige Onlinebefragung diesbezüglich gefordert, so dass Polizeivollzugsbeamte/innen sich hier entsprechend für oder gegen die schrittweise Einführung von Gummigeschossen aussprechen können. Hilfsweise spreche ich mich ergänzend für ein Pilotprojekt aus, wo die Verwendung von Gummigeschossen getestet werden kann.

Wie wird die Petition begründet?

Polizeieinsätze verlaufen oft mit gefährlichem Risiko, wo Verletzungen und Todesfälle nicht ausgeschlossen werden können. Es handelt sich um die Sicherheit aller beteiligter Parteien, wo das Verletzungs- und Todesrisiko so niedrig wie möglich gehalten werden muss.

Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Verwendung von scharfer Munition zurückgefahren werden, da das Verletzungs- und Todesrisiko hier am höchsten ist. Die schrittweise Einführung von Gummigeschossen ist wohl am ehesten geeignet, scharfe Munition auch längerfristig zu ersetzen. Auch im Vergleich zu anderen Hilfsmitteln, wie etwa Distanz-Elektrogeräte, sind Gummigeschosse besser geeignet, gefährliche Situationen zu bewältigen, da eine notwendige Ferne gegeben ist, die bei Elektroschockern nicht immer gewährleistet werden kann, da bei effektiver Anwendung ein Nahkontakt erforderlich ist und moderne Distanz-Elektroimpulsgeräte auch trotz Reichweite von mehreren Metern in der Anwendung streuen. Gummigeschosse sind hier zuverlässiger wegen Zielsicherheit und Distanz.

Ziel muss die Anwendung milderer Maßnahmen zur Kriminalitätsbekämpfung sein, was auch offensichtlich eine positive Auswirkung auf das bereits angespannte Verhältnis zwischen der Mehrheit und Minderheitsgruppen hätte, wo Polizeivollzugsbeamte/innen sowieso oft schlichten müssen und den alltäglichen Aufgabenbereich auch längerfristig besser bewältigen könnten, da dies auch insbesondere von einer mehr friedlichen Umgangsweise abhängig ist.“

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