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Austrocknung der Apfelstädt verhindern

In Beratung
209 Mitzeichnungen
  • Anderes
  • Gesamtthüringen
  • eingereicht von Rico Heinemann
    aus 99192 Nesse-Apfelstädt/OT Apfelstädt
  • veröffentlicht am 21.06.2021

Welches Ziel hat die Petition?

Ziel ist es, das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz zum Handeln zu bewegen. Ein Austrocknen der Apfelstädt muss verhindert werden.

Wie wird die Petition begründet?

Das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) leugnet einen Zusammenhang zwischen dem Trockenfallen der Apfelstädt mit der Ableitung des Wassers über die Westringkaskade nach Erfurt. Hierbei widerspricht das Ministerium seinem eigenen "Managementplan für das FFH-Gebiet "Apfelstädtaue zwischen Wechmar und Neudietendorf" und Teile des großflächigen Vogelschutzgebietes "Ohrdrufer Muschelkalkplatte und Apfelstädtaue". Darin steht u.a. geschrieben, dass das Gebiet die einzige noch intakte Flussaue Thüringens mit Resten der vom Aussterben bedrohten Eichen-Eschen-Ulmen-Auenwäldern beherberge. Die Apfelstädtaue bietet Lebensraum für eine Vielzahl von mehr oder weniger streng an Flussauen, Schotterfluren, Auenwälder und Säume angepasste und zum Teil bestandsbedrohte Arten. Dieser einzigartige Naturraum ist durch das fehlende Wasser nunmehr akut bedroht.

Seit der Inbetriebnahme der Westringkaskade für die ökologische Stromerzeugung und die Bewässerung der BUGA 2021 liegt die Apfelstädt seit März 2020 bereits trocken. Nach wie vor leugnet das TMUEN diesen Umstand.